Ähnlich erfolgreich wie im vergangenen Jahr waren die Schwimm-Teams aus dem Kreis Herford bei der Ostwestfalen-Meisterschaft auf der 50-Meter-Bahn, die der SC Herford im Freibad „Im Kleinen Felde“ ausrichtete. Allein 82 Medaillengewinne verbuchten die Sportlerinnen und Sportler von der TG Ennigloh, der TG Herford, vom SC „Aquarius“ Löhne und vom SC Herford für sich verbuchen, davon 28 Mal Gold, 27 Mal Silber und 27 Mal Bronze.


Zum fünften Mal in Folge nutzte die Schwimmelite aus Ostwestfalen-Lippe die hervorragenden Möglichkeiten des Freibades „Im Kleinen Felde“ zum Leistungsvergleich, bei dem die Meister gekürt wurden.. Zusammen mit den Stadtwerken hatte der SC Herford organisatorisch für den Schwimmverband Ostwestfalen-Lippe eine hervorragende Leistung vollbracht. Bei für Wettkämpfe super Wetterverhältnissen zeigten die jugendlichen Schwimmerinnen und Schwimmer das Ergebnis ihrer intensiven Trainingsarbeit in den letzten Monaten.

Wie schon im Vorbericht zu der Meisterschaft in dieser Zeitung vermutet, stellten die derzeitigen Spitzenteams Wasserfreunde Bielefeld und Schwimmteam Bielefeld ihr Potential heraus. Ganz stark präsentierten sich aber auch die Aktiven vom SC Steinhagen-Amshausen und vom 1. Paderborner SV.

In dieser illustren Umgebung brauchten sich die Akteure aus dem Kreis Herford aber nicht zu verstecken. Die Sportlerinnen und Sportler von der TG Ennigloh und vom Ausrichter SC Herford mischten ganz vorne mit. In den Einzelwertungen errangen Wettkämpfer vom SCH 8 Gold-, 13 Silber- und 11 Bronzemedaillen. Sogar 19 Gold-, 13 Silber- und 12 Bronzemedaillen gingen an das Team der TG Ennigloh. Die TG Herford holte 1 Gold- und 4 Bronzemedaillen und der SC „Aquarius“ Löhne konnte eine Silbermedaille für sich verbuchen. Hinzu kamen beim SCH, der alle 6 Staffelwettbewerbe besetzt hatte, eine Bronzemedaille und bei der TG Ennigloh eine Silber- und eine Bronzemedaille.

Zum Erfolg des SCH trug entscheidend Nele-Sophie Reinke (Jahrgang 2001) bei, die bei allen ihren acht Rennen den zweiten Platz belegte und dabei jeweils nur dem Ausnahmetalent Isabelle Scheller vom 1. Paderborner SV den Vortritt lassen musste. Alexander Heintz (1995) unterstrich seine derzeitige konstante gute Form, entschied drei Rennen für sich und belegte zudem einen zweiten und einen dritten Platz. Katharina Terholsen (2002) krönte ihre Leistung mit zwei OWL-Titeln, zwei Vize-Meisterschaften und drei dritten Platz.

Ganz bravourös schlug sich auch Tristan Ellerbrock (2003), der sich bei seinem ersten Meisterschaftsauftritt zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze erschwamm und aus Sicht des SCH die positive Überraschung der Meisterschaft darstellte. Dem stand Jannik Hartmann (ebenfalls Jahrgang 2003) mit seinen Leistungen aber nicht nach, die ihm jeweils eine Silber- und eine Bronzemedaille einbrachten. Auch Leon Golfinger (2003) stellte mit dem Gewinn einer Bronzemedaille seine Klasse in diesem Jahrgang unter Beweis.

Den Medaillenerfolg vervollständigten Erik Preuß (1997) und Jonas Fabian Koch (2000) mit jeweils einmal Bronze. Von den Schwestern Anna (1998) und Benja Vahldiek (2000) wurde der Wettkampf als Aufgalopp für die in dieser Woche in Berlin stattfindenden deutschen Jahrgangsmeisterschaften genutzt. Sie starteten zusammen in ihrer Paradestrecke 50 Meter Brust und belegten in der offenen Wertung den ersten und dritten Platz. Besonders stolz waren die SCH-Verantwortlichen aber über den Staffelerfolg über 4 Mal 200 Meter Freistil der Mädchen. Mit den Schwimmerinnen Kerstin Klemz, Lidija Bosic, Katharina Terholsen und Nele Sophie Reinke erkämpfte sich der in der offenen Wertung den dritten Platz.

Jan Kaltschmidt (1999) heißt der eifrigste Medaillensammler von der TG Ennigloh. Vier Mal distanzierte er die gesamte Konkurrenz seines Jahrgang und heimste zudem eine Bronzemedaille ein. Die Erfolgsbilanz von Timo Pohlmann (2002) weist zwei OWL-Titel, zwei Vizemeisterschaften und auch zwei dritte Plätze auf. Seine Schwester Lara Pohlmann (1999) verbuchte ebenfalls zwei Titel für sich und landete außerdem drei Mal auf Platz zwei. Drei erste Plätze und damit Meisterschaftsgewinne weist Bennet Fleer (1999) auf. Lisa Steinbrück (2000) erschwamm sich zwei Meistertitel und wurde zudem einmal Bronzemedaillengewinnerin.

Erfolgreich wie gewohnt waren die Geschwister Diestelhorst: Kim (1997) holte einmal Gold und zweimal Bronze. Merle (1999) gewann jeweils einmal Gold, Silber und Bronze, Finn (2001) gelang ein Titelgewinn. Auch Nicolas Szafarczyk (2003) und Ibrahim Gözlükaya (2001) können sich Ostwestfalen-Meister nennen. Ibrahim verbuchte zudem eine Bronzemedaille für sich.

Keinen Titel gab es für Leonie Gronau (1998), aber dafür viel Vizemeisterschaften und einmal Bronze. Auch Mike Lindemeier (2000) ging mit einer Bronzemedaille dekoriert nach Hause. Ganz stark zeigten sich die Teilnehmer aus dem Jahrgang 2004, Lea Fieseler und Max Schmidt. Die Jüngsten absolvierten einen aus 400 Meter Freistil und 200 Meter Lagen bestehenden Zweikampf und wurden dabei jeweils Zweite. Auch die TG Ennigloh vermeldete Staffelerfolge. Über 4 Mal 100 Meter Freistil erschwammen sich die Damen in der Aufstellung Merle Diestelhorst, Leonie Gronau, Lisa Steinbrück und Lara Pohlmann die Vizemeisterschaft und die jungen Herren wurden in der Aufstellung Bennet Fleer, Ibrahim Gözlükaya, Jan Kaltschmidt und Mike Lindemeier Dritte.

Aus den Reihen der TG Herford kommt Marie-Sofie Bigga (2003). Sie gewann die 200 Meter Brust und wurde über die 100-Meter-Distanz Dritte. Mit jeweils einer Bronzemedaille wurden die Leistungen von Simon Kirchner (1997), Vanessa Mellentin (1997) Josefine Bier (2001) anerkannt.

Lukas Botterbusch (1997) erkämpfte für sich und seinen Verein SC „Aquarius“ Löhne über 100 Meter Rücken die Silbermedaille.

Tags

 

0 Kommentare

Schreibe den ersten Kommentar.

Schreibe einen Kommentar

 




 

Trackbacks