Hier sind schon mal die Fotos vom ersten Tag des Frauenfußballturniers beim SC Enger. Statt der geplanten 12 Teams waren aufgrund der Wetterverhältnisse nur zehn Mannschaften angereist. Kurzerhand wurde die Spielzeit verlängert. Die Entscheidungen fallen morgen!!
Die Gastgeber nehmen es gelassen
Dass das traditionelle Frauenfußballturnier des SC Enger in diesem Jahr zufällig mitderEndrundeumdie Hallenkreismeisterschaft auf einen Termin gelegt wurde, war wohl einfach Pech. Der Kreisvorstand hatte den Termin lange vorher angekündigt, aber Enger bekam an einem anderen Wochenende die Halle nicht. Nina Hempelmann vom Organisationsteam nahm es sportlich. „Wir hatten zehn Zusagen und der Kreisvorsitzende Günter Temme hat es genehmigt, dass wir drei Mannschaften aus dem Kreis Herford dabei haben“, freute sie sich.Der Herforder SV hat genügend Spielerinnen und wollte sich die Chance, den Titel in Enger, aber auch die Kreismeisterschaft zu verteidigen,
nicht nehmen lassen. Die SG Schweicheln und der VfL Holsenspielten Sonntagauch parallel inBünde die Endrunde der
Kreismeisterschaft. Die beiden Trainer Thomas Mock (Schweicheln) und Marcel Ta (Holsen) nahmen es locker, auch wennsie sich ärgerten, dass sie die Finalspiele in Enger nicht sehen konnten, weil sie ihreTeams in Bünde betreuten. „Die Kreismeisterschaft hat Vorrang, aber es ist doch klasse, wenn es zwei so hochklassige Veranstaltungen gibt. Die Termine kannten wir vorher, und wir haben genug Spielerinnen für beide Turniere, deshalb haben wir auch in Enger
zugesagt“, sagte Mock. Enger war in der Vorrunde gescheitert und konnte sich daher auf die Gastgeberrolle konzentrieren.
Nina Hempelmann im Pech
Viel Pech hatte Enger Mittelfeldspielerin und Turnier-Mitorganisatorin Nina Hempelmann. Gleich im ersten Spiel gegen die Universität Bielefeld bekam sie einen Ellenbogen ins Gesicht. Mit Nasenbluten und starken Schmerzen musste sie vom Platz und fuhr auch gleich ins Krankenhaus. „Dort wurde mir die Nase gerichtet, jetzt schmerzt es nicht mehr so sehr. Aber ich muss kühlen und kann nicht mehr mitspielen“, war sich traurig. „Ich hatte mich richtig gefreut, jetzt kann ich auch nicht zur Spielerparty, sondern muss auf mein Sofa.“ Bis zum Rückrundenstart will sie aber wieder fit sein.

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