Der Favorit ließ auch diesmal nichts anbrennen: Stefanie Basler (2) und Kristina Hölscher erzielten die Tore beim 3:0-Finalsieg des Herforder SV II gegen den VfL Holsen. Damit verteidigte Herford den Hallenfußball-Kreismeistertitel bei den Frauen. Hinter Holsen wurde Vlotho Dritter durch einen 2:1-Erfolg gegen die SG Schweicheln.
Im Halbfinale setzte sich Titelverteidiger Herford mit 2:1 gegen den Landesligisten SC Vlotho durch. Nach der Führung durch Kristina Hölscher glich Lena Flagmeier für den Außenseiter aus. Duygu Cantürk erzielte das 2:1. „Wir waren viel zu hektisch und fanden nicht zu unserem Spiel“, sagte Herfords Trainer Sven Jacobsen. Im zweiten Halbfinale zwischen Holsen und Schweicheln musste der Finalist im Neunmeterschießen ermittelt werden. Schweicheln führte durch Tore von Nadine Westhues und Sabine Lowschitzki schon mit 2:0. Holsen glich durch zwei Tore von Sina Lang noch aus. Mit etwas Glück im Neunmeterschießen gewann Holsen 5:3. „Das war nicht unser Spiel, der Ausgleich war glücklich, aber im Neunmeterschießen waren wir dann besser“, freute sich VfL-Trainer Marcel Ta über den Finaleinzug. „Das war unser Ziel.“ Im kleinen Finale besiegte Vlotho die SG Schweicheln. Der Bezirksligist ging durch Franziska Elßner in Führung, doch Lena Flagmeier und Juliane Piloth trafen zum 2:1-Sieg für Vlotho. Im Finale machte Herford schnell alles klar. „Da haben wir so gespielt wie ich mir das vorgestellt habe, schnell und druckvoll nach vorn. Und wenn es nicht ging, haben wir lange auf unsere Chance gewartet“, lobte Jacobsen sein Team. „Wir wollten den Titel gewinnen und mit viel Selbstvertrauen in die Rückrunde starten.“ Marcel Ta gratulierte: „Der Sieg war verdient, Herford war spielerisch stärker.“ Vlotho war mit Platz drei zufrieden, Schweicheln dagegen etwas enttäuscht. „Wir hatten viel Pech. Nächstes Jahr wollen wir mehr“, so Trainer Thomas Mock.

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