Frauenfußball Westfalenliga: Herforder SV II - BSV Ostbevern 2:1 (1:0)
Nach der heftigen 0:8-Klatsche vor Wochenfrist in Hauenhorst zeigte sich die Reserve des Herforder SV Borussia Friedenstal gestern wieder auf dem Posten. Gegen den Tabellennachbarn BSV Ostbevern gewann der Frauenfußball-Westfalenligist 2:1 (1:0).
Personell hatte Trainer Uwe Kiel dreimal umgestellt: Kirsten Domnik und Friderike Schaaf fehlten, Duygu Cantürk war gesperrt. Dafür überzeugte die zweite Reihe mit Sina Hüsemann und Christin Heise, die erstmals über 90 Minuten zum Einsatz kamen. Ohne Einsatz blieb Katharina Lühr, die aber auf der Bank saß.
Der punktgleiche Tabellennachbar mit der Ex-Herforderin Marcia Werning hatte mehr vom Spiel. Der HSV stand tief in der eigenen Hälfte und immer unter Druck. Sabrina Schlottmann verhalf der Abwehr aber zu mehr Sicherheit. Zudem war Herford im Spiel nach vorn durch Konter stets gefährlich. Vanessa Wiehe traf in der 36. Minute zum 1:0. Sie verwertete einen langen Ball und setzte sich gekonnt durch. Nach dem Ausgleich in der 55. Minute setzte der HSV nach, kämpfte aufopferungsvoll und belohnte sich: Rike Tolckmitt schoss in der 70. Minute den Siegtreffer. „Das war auch ein Stück Wiedergutmachung für letzte Woche“, atmete Trainer Uwe Kiel durch.
Herforder SV II: Göking; Ungethüm, Reiß, Burkhardt, Schlottmann, Hüsemann, Wiehe (78. Brockmeier), Horst, Peter (82. Basler), Heise, Tolckmitt.

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