Die D-Jugend von Her­tha BSC gewann das Inter­na­tio­nale Hal­len­tur­nier um den Stor­e­lights Cup des TuS Hun­ne­b­rock. Im Finale sieg­ten die Ber­li­ner mit 2:1 gegen Bayer Leverkusen.

Das Finale um den Stor­e­lights­Cup war span­nend. Der Nach­wuchs von Her­tha BSC und Lever­ku­sen traf schon in der Vor­runde auf­ein­an­der. Da behielt Lever­ku­sen mit 2:1 die Ober­hand. Beide Teams gewan­nen drei Vor­run­den­spiele und qua­li­fi­zier­ten sich damit für das Vier­tel­fi­nale. Genau das ver­passte der Nach­wuchs des FC Bay­ern Mün­chen, der erst­mals in Bünde zu Gast war, sport­lich aber nicht über­zeu­gen konnte. Dafür jubel­ten die Münch­ner spä­ter mit den Ber­li­nern. Her­tha domi­nierte das Finale, ging schnell mit 2:0 in Füh­rung. Lever­ku­sen steckte nicht auf, hielt dage­gen und kam zum Anschluss­tref­fer. Doch in der span­nen­den End­phase hielt Her­thas Tor­hü­ter Den­nis Smarsch sei­nen Kas­ten sau­ber und jubelte spä­ter aus­ge­las­sen mit sei­nem Team. Trä­nen dage­gen flos­sen bei den unter­le­ge­nen Lever­ku­se­nern. Deren Trai­ner Marco Wal­ter war voll des Lobes für sein Team: „Der zweite Tag war deut­lich bes­ser. Das Tur­nier hat eine Riesen-Qualität, wir haben gute Spiele gezeigt und gra­tu­lie­ren Her­tha zum Erfolg.“ Dar­über freute sich auch Ber­lins Trai­ner Chris­tian Freynik: „Das war eine super Ver­an­stal­tung, alles war her­vor­ra­gend orga­ni­siert und es hat uns sehr gut gefal­len, nicht zuletzt natür­lich auch, weil wir die Nase vorn hat­ten. Wir wür­den gerne wie­der­kom­men, um den Pokal zu ver­tei­di­gen“, schaute er schon jetzt vor­aus.
Neun Bun­des­li­gis­ten und fünf Zweit­li­gis­ten hat­ten ihren Nach­wuchs nach Bünde ent­sandt, dazu kam der FC Super­pfund Pasching aus Öster­reich und die Nie­der­län­der von Sparta Rot­ter­dam. Der Bün­der SV, die DFB-Stützpunktauswahl des Krei­ses Her­ford und der gast­ge­bende TuS Hun­ne­b­rock kom­plet­tier­ten das große Teil­neh­mer­feld.
Weil sie nach der Vor­runde schon keine Chan­cen mehr sahen, reis­ten die Öster­rei­cher schon vor­zei­tig ab. Auch der Vor­jah­res­fi­na­list aus Braun­schweig trat am Sonn­tag nicht mehr an, son­dern spielte lie­ber in der Hei­mat um den Stadt­po­kal. Dadurch wurde der TuS 19. der Gesamt­wer­tung .
Die anfangs ange­dachte Trost­runde in der neuen Sport­halle fiel am Sonn­tag dann aus, weil sich nicht genü­gend Mann­schaf­ten fan­den. Erst am Sams­tag hat­ten die Orga­ni­sa­to­ren über den erwei­ter­ten Modus spre­chen wol­len. „Im nächs­ten Jahr wis­sen wir, dass wir beide Hal­len nut­zen kön­nen und dann bekom­men alle Mann­schaf­ten mehr Spiel­zeit“, ver­sprach Ulf Dreier. Dann wäre auch der der FC Schalke 04 wie­der dabei. Deren Trai­ner Bar­tosch Gaul lobte das „sehr gute Niveau. Das ist ein guter Leis­tungs­ver­gleich für unser Team.“ Gaul war zufrie­den, auch wenn sein Team am Ende nur Sieb­ter wurde.

Die Kader der hei­mi­schen Teams
DFB-Stützpunkt Kreis Her­ford: Fabian Older­dis­sen; Ben­ja­min Mest­er­heide, Lino Salle, Baran Gün­do­gan, Yan­nick Sell­mann, Niklas Bobe, Lukas Kunze, Fabian Kunze, Daniel Spi­row­ski, Burak Cosar, Mar­vin West­er­hold, Maxi­mi­lian Hippe, Ber­kant Ayer, Bjarne Schulz, Moritz Wefel­meier, Simon Kai­ser, Moritz Ilg, Nico Schnei­der, Mah­sun Cakmak.

Bün­der SV: Patrick Wib­be­ler, Jef­frey Bier­mann, Ahmet Abraci, Mete Tun­cay, Jus­tin Manske, Abdul­baki Jbili, Lenn­art Bald­reich, Ole Knoll­mann, Fredi Schmale, Imre Öztürk, Simon Rückert.

TuS Hun­ne­b­rock: Mar­cel Töp­fer, Willi Brann, Luca Schmille, Jan­nes Töp­fer, Alban Pre­teni, Nick Herz, Tim Geich, Tomas Lang, Kor­ne­lius Fuhr, Robin Hau­b­rock, Mar­cel Schrö­der, Mar­cel Wurps, Can Polat, Miguel Brinkmann.

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