Fußball Landesliga: VfL Herford - RW Maaslingen 4:2 (3:2).
Der VfL Herford hat seit gestern wieder leise Hoffnungen auf den Klassenerhalt. Im Nachholspiel gegen RW Maaslingen setzte sich die Mannschaft mit 4:2 (3:2) durch und gab damit die „rote Laterne“ des Tabellenletzten ab.
Die Herforder gerieten zwar früh in Rückstand, als ihr Torhüter Alexander Fischer bei einem 30-Meter-Schuss Roland Klaus’ eine ganz schlechte Figur machte, dann aber bestimmten sie die Partie bis zur Pause sehr eindeutig. Nachdem Lukasz Grzegorczyk (22. Minute), Eftimios Koliofotis (24.) und Eduard Reh (26.) gute Chancen ausgelassen hatten, sorgte ein von Koliofotis verwandelter Foulelfmeter in der 28. Minute für den hoch verdienten Ausgleich. Und dann sorgten Grzegorczyk (39.) und Reh (41.) sogar für einen 3:1-Vorsprung, ehe es Grund für Trainer Stefan Studtrucker gab, sich zu ärgern: Unmittelbar nach dem dritten VfL-Treffer jubelten die Hausherren noch, als Timon Schwemling den Anschlusstreffer erzielte, dann verpasste Koliofotis in der 45. Minute das mögliche 4:2, als er den Ball bei einem weiteren Foulelfmeter an die Latte drosch.
Nach der Pause drängte Maaslingen zwar auf den Ausgleich und wirkte leicht feldüberlegen, die kampfstarken Herforder aber hielten prima dagegen und blieben durch Konter stets gefährlich. Lukasz Grzegorczyk machte zehn Minuten vor dem Abpfiff mit seinem zweiten Treffer des Abends den Sieg perfekt.
Am Montag empfangen die Herforder nun den zuletzt schwächelnden Spitzenreiter VfL Theesen und hoffen auch in dieser Partie auf einen Erfolg, um weiter Chancen auf den Klassenerhalt zu haben.
VfL Herford: Fischer; Kagels, Rieso, Akbulut (84. Stipp), Cakar, Gal, Koliofotis, Grzegorczyk, Reh, Kurth (70. Jusufi), Kerasidis.
RW Maaslingen: Römbke; Krug, Zwingmann, Brandt, Klaus, Schwemling, Meyer (46. Strassemeyer), Ihlo, Werner, Reilender (12. Rusteberg), Möller.
Tore: 0:1 (8.) Klaus, 1:1 (28.) Koliofotis (Foulelfmeter), 2:1 (39.) Grzegorczyk, 3:1 (41.) Reh, 3:2 (42.) Schwemling, 4:2 (80.) Grzegorczyk.
Besonderes Vorkommnis: Koliofotis trifft per Foulelfmeter die Latte (45.).

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