Hand­ball, 3. Liga West: TuS Spenge - Ahle­ner SG 30:28 (14:12)

Irre, die­ser Abstiegs­kampf in der 3. Handball-Liga. Nach dem 28:21 (11:10)-Erfolg des TuS Spenge gegen den HSE Hamm reicht vor dem letz­ten Spiel­tag der Sai­son die Palette der abstiegs­ge­fähr­de­ten Mann­schaf­ten vom Sechs­ten HSG Ahlen-Hamm II (31:27 Punkte) bis zum Zwölf­ten Spenge (29:29). Der TuS tritt am kom­men­den Sams­tag um 19 Uhr beim Zehn­ten Bayer Uer­din­gen (30:28) an. Der Ver­lie­rer die­ser Par­tie steigt ab, Spenge kann im Falle des ange­streb­ten Sie­ges zumin­dest auf den Rele­ga­ti­ons­platz 10 hof­fen. „Jetzt haben wir das echte End­spiel am letz­ten Spiel­tag“, meinte TuS-Trainer Heiko Holtmann.

Spen­ges Sport­li­cher Lei­ter hätte sich einen Uer­din­ger Sieg bei Ahlen-Hamm II gewünscht, dann wäre Bayer mit 32 Punk­ten geret­tet gewe­sen und hätte die Zügel viel­leicht ein wenig schlei­fen las­sen. Uer­din­gen ver­lor aber 30:37 und steht nun wie Spenge unter immen­sem Druck. So wird die Ner­ven­anspan­nung bei den Akteu­ren bei­der Teams gewal­tig sein. Gegen die bereits abge­stie­gen Ham­mer machte sich dies auf Spen­ger Seite vor allem in der ers­ten Halb­zeit bemerk­bar. Die Gast­ge­ber führ­ten zwar von Beginn an und lagen nicht ein Mal wäh­rend der 60 Minu­ten in Rück­stand. Doch abset­zen konnte sich das Team (zunächst) nicht, weil sich immer wie­der Fehl­pässe, Fang­ver­luste oder schlecht plat­zierte Würfe ein­schli­chen. So gab Spenge einen 11:7-Vorsprung bis zur Pause (11:10) fast wie­der aus der Hand.

Was aber gut klappte, war das Spiel in Unter­zahl. Unmit­tel­bar nach Wie­der­an­pfiff erzielte Spenge zwei Tref­fer zum 13:10 durch Gegen­stöße mit einem Spie­ler weni­ger auf dem Par­kett. Spä­ter gelang beim 20:15 sogar ein Tref­fer in dop­pel­ter Unter­zahl. So erkämpfte sich Spenge Sicher­heit und über 16:12 und 17:13 eine klare Füh­rung, die gegen einen am Ende Hara­kiri spie­len­den Geg­ner nicht mehr in Gefahr geriet. „Jetzt drü­cke ich euch auch die Dau­men, dass ihr drin bleibt, denn wei­tere west­fä­li­sche­Ab­stei­ger in die Ober­liga kön­nen wir nicht gebrau­chen“, meinte Hamms Trai­ner Michael Reimers.

TuS Spenge: Sa. Grote, Linke; Har­bert (4), Mylius (2), Orgel (1), Kam­pe­ter, Reinsch (1), Mathews (5/3), Des­sin (1), Ober (2), Si. Grote (2), Büschen­feld (2), Hues­mann (6), Kolios (2).
HSE Hamm: Lich­te­negger; M. Hon­er­kamp (1), Wies­mann (2), Büchte, Schulz, Braithwaite, Mühl­kamp (5), Krings (10/7), Sterz, S. Hon­er­kamp, Feld­mann, Drei­zis (1), Rezun (1), Lom­mel, Hart­mann (1).

Zuschauer: 450.
Schieds­rich­ter: Chris­tian Heß/Carolin Marx (Nürmbrecht/Oberwiehl).
Sie­ben­me­ter: 3/3 : 7/7.
Zeit­stra­fen: 5 gegen Spenge (Hues­mann 2, Orgel, Des­sin, Ober), 5 gegen Hamm (Mühl­kamp 2, Sterz 2, Schulz).
Tor­folge: 1:0, 1:1, 3:1, 3:2, 4:2, 4:3, 5:3 (13.), 5:4, 6:4, 6:5, 7:5, 7:6 (17.), 8:6, 8:7, 11:7 (26.), 11:10, 13:10, 13:12, , 16:12, 16:13 (40.), 19:13, 19:15, 20:15, 20:16 (48.), 20:17, 23:17, 23:19, 24:19 (54.), 24:20, 27:20 (58.), 27:21, 28:21.

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