Halb­fi­nale Fuß­ball Kreis­po­kal: SV Röding­hau­sen - SC Her­ford 1:2 (0:1)

Der SC Her­ford steht als erste Mann­schaft im End­spiel des Fußball-Kreispokals. Obwohl Trai­ner Georg Koch auf zahl­rei­che Stamm­kräfte des Landesliga-Kaders ver­zich­tet hatte, setzte sich sein Team ges­tern Abend ver­dient mit 2:1 (1:0) beim Bezirksliga-Meister SV Röding­hau­sen durch.

Das Spiel begann mit einer knap­pen hal­ben Stunde Ver­spä­tung, weil das Inter­net in Schwen­ning­dorf aus­ge­fal­len war und erst ein­mal ein alter Spiel­be­richts­bo­gen besorgt wer­den musste. Als Schieds­rich­ter Wal­de­mar Stor schließ­lich die Par­tie anpfiff, fan­den die Her­for­der, die unter ande­rem die A-Junioren Tobias See­ger und Nabil Nieje erst­mals in einem Pflicht­spiel der Senio­ren in der Start­elf hat­ten, wesent­lich schnel­ler zu ihrer Linie. Und sie nutz­ten gleich ihre erste Chance kon­se­quent. In der 8. Minute zog Lukasz Skor­ski aus halb­rech­ter Posi­tion 16 Meter vor dem Tor vol­ley ab und der Ball lan­dete unhalt­bar für SVR-Keeper Thors­ten Kore­j­tek in der lan­gen Ecke zur 1:0-Führung für Her­ford. Kurz dar­auf schei­terte auf der ande­ren Seite der nach einem Dop­pel­pass mit Sebas­tian Kla­ßes frei­ste­hende Kai Wie­busch aus acht Metern am präch­tig rea­gie­ren­den SC-Torwart Andreas Wiens. In der 32. Minute schwäch­ten sich die Gäste selbst, als ihr Kapi­tän Fabian Falk den durch­bre­chen­den Chris­tian Gie­sel­mann als letz­ter Mann 20 Meter vor dem Tor foulte, was die rote Karte gegen ihn zur Folge hatte. In Über­zahl gestal­tete der SVR die Par­tie zwar feld­über­le­gen, doch wirk­ten die Angriffs­be­mü­hun­gen der Haus­her­ren ide­en­los. Unmit­tel­bar vor der Halb­zeit hatte Wie­busch den­noch die große Chance zum Aus­gleich, aber er bekam den Ball drei Meter vor dem Tor nicht unter Kon­trolle, sodass die­ser ins Tor­aus sprang.

Eine Schlüs­sel­szene des Spiels sahen die rund 500 Zuschauer in der 52. Minute. Zunächst schei­terte Röding­hau­sens Gie­sel­mann aus Nah­dis­tanz frei­ste­hend an Wiens, im direk­ten Gegen­zug wurde Tolga Evci­man im Straf­raum frei­ge­spielt und er ver­wan­delte eis­kalt mit einem Flach­schuss in die linke Ecke zum 0:2. Als in der 62. Minute der frisch ein­ge­wech­selte Ben­ja­min Mey von links für Gie­sel­mann auf­legte und die­ser zum 1:2 ein­schoss, wurde eine span­nende Schluss­phase ein­ge­lei­tet. Erneut ret­tete Wiens sei­nem Team die Füh­rung gegen Kla­ßes und Wie­busch, bei einem Kopf­ball des ein­ge­wech­sel­ten Muham­med Selishta knapp über das Tor hatte er das Glück des Tüch­ti­gen. So brach­ten die Her­for­der den knap­pen Sieg letzt­lich über die Zeit. In der Nach­spiel­zeit sah auch Röding­hau­sens Tom Wes­ter­wal­be­s­loh nach einer Not­bremse gegen Omar Kha­led noch rot. Für die Her­for­der war das ver­let­zungs­be­dingte Aus­schei­den von Muham­mad Karaars­lan mit Ver­dacht auf Mus­kel­fa­ser­riss ein arger Wermutstropfen.

SV Röding­hau­sen: Kore­j­tek; Wes­ter­wal­be­s­loh, Block, Bosk, Cas­tillo, Neu­mann (75. Selishta), Lang­kamp, Ciom­ber (58. Mey), Kla­ßes, Gie­sel­mann, Wie­busch.
SC Her­ford: Wiens; Heu­er­mann, Falk, M. Karaars­lan (58. Siek­mann), Kha­led, Skor­ski, H. Karaars­lan, Nieje, Hain­fell­ner, See­ger, Evci­men (67. Sas­sen­roth).
Tore: 0:1 (8.) Skor­ski, 0:2 (52.) Evci­men.
Rote Kar­ten: Falk (32. Not­bremse), Wes­ter­wal­be­s­loh (90., Notbremse).

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