Außer­ge­wöhn­li­ches Handball-/Fußball-Turnier bei FAW Mel­ber­gen / Spaß steht im Vordergrund

Mit einer gesun­den Mischung aus Spaß und Ehr­geiz gin­gen die Spie­ler beim gemisch­ten Handball-/Fußball-Turnier des FAW Mel­ber­gen auf den Platz. Der Unter­schied zu ande­ren Hal­len­tur­nier ist, dass jeweils eine Halb­zeit Fuß­ball und Hand­ball gespielt wird.
Je zehn Minu­ten haben die Sport­ler Zeit, um zu punk­ten. “Die Fuß­bal­ler ver­su­chen dann meist in der ers­ten Halb­zeit den Vor­sprung so groß wie mög­lich aus­zu­bauen”, sagt Egbert Göbel, Pres­se­spre­cher der Mel­ber­ge­ner. Die erziel­ten Tore aus bei­den Sport­ar­ten wer­den am Ende dann zusam­men gezählt. Die Punk­te­ver­gabe läuft wie im Hand­ball, mit zwei Punk­ten für einen Sieg. Die Jungs vom SV Bischofshagen-Wittel lösen diese Doppel-Aufgabe am bes­ten.
Mel­ber­gen rich­tet das Tur­nier nun schon seit fünf Jah­ren aus. Dass sich nicht genü­gend Mann­schaf­ten anmel­den, hat Göbel keine Sorge: “Meis­tens mel­den die Mann­schaf­ten direkt nach dem Tur­nier für das nächste Jahr an.” Zwar steht der Spaß bei dem Tur­nier im Vor­der­grund, man würde jedoch mer­ken, dass sich Teams wie die Spar­kasse Her­ford und SV Bischofshagen-Wittel ver­stärkt hät­ten. “Die machen ihre Sache schon gut”, wer­tet Göbel und nennt beide Teams auch als Favo­rit des Tur­nie­res. Nach den ers­ten Grup­pen­spie­len wird auch schnell klar, dass sich Göbels-Tipp bewahr­hei­tet. Die Spar­kasse Her­ford belegt in der Gruppe A den ers­ten Platz, der SVBW tut sel­bi­ges in der Gruppe B. Ein span­nen­des End­spiel, bei dem vor­her kein deut­li­cher Favo­rit zu erken­nen ist. An Ende tri­um­phiert der SVBW mit 6:4.
Für alle teil­neh­men­den Mann­schaf­ten gibt es Urkun­den mit Fotos. Zusätz­lich wur­den der älteste Spie­ler Peter Gil­bert (Spar­kasse Her­ford), Pas­cal Nord­siek (Fan­club TuS Net­tels­tedt, er erzielte das schönste Tor) und Harald Lei­ckel (Bundeskliga-Tipper) als bes­ter Tor­wart geehrt.
Am Ende fin­det Jür­gen Göbel, Vor­sit­zen­der des FAW Mel­ber­gen, noch dank­bare Worte für die Spie­ler der teil­neh­men­den Mann­schaf­ten und freut sich bereits auf das Tur­nier im nächs­ten Jahr.

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