10. German Friendships auf dem Bexter Hof

Die  10. Sparkassen German Friendships sind beendet. Neue Sieger – aber noch wichtiger: neue Freunde – sind gefunden.

Die letzte Ehrenrunde liefen sie ohne Pferd. Zu den Klängen von „Country roads“ setzten sich die Teilnehmer der zehnten German Friendships zu Fuß in Galopp. Sie umkreisten den Bexter Globus, und jetzt kehren sie wieder zurück in ihre Heimatländer. Für Brayden Aarts und Leeshelle Small ist das Ziel 18.400 Kilometer weit weg in Neuseeland, „einmal um die ganze Welt“. Unzählige bunte Luftballons sind ihnen vom Bexter Hof vorausgeflogen.

Nichts spiegelt die Entwicklung der Friendships Woche deutlicher wider als die offiziellen Feiern zur Eröffnung und zum Ende. Liefen die Teilnehmer der einzelnen Länder zu Beginn noch mit ihren Landsleuten hinter dem Schild ihrer Nation, so reihten sich beim Abschied die deutschen Team-Partner neben ihnen ein. Alle sind Gewinner geworden, und Zeremonien-Meister Pedro begleitete die Sieger ein letztes Mal in die Arena.

Nationalhymne, Ehrenpreise, Siegerschleifen – die Ehrungen der Gesamtsieger bildete den Höhepunkt der Woche sportlicher Begegnungen. Die Hymne von Guatemala erklang für Lukene Arenas Saravio, die mit 236.5 Punkten vor Stella Reipert (229.5) und Emelie Pieper erfolgreichste Reiterin bei den Junioren geworden ist. Gemeinsam mit Vicky Venschott aus Greven hat die Guatemaltekin auch die Team-Wertung gewonnen. Als Team „Chiara“ haben sie über drei Entscheidungen 110 Punkte gesammelt. Sie lagen damit vor Johann Westendarp (RUFV Rulle) und Issam Haddad aus dem Libanon und Constanze Nachtsheim (RV Würselen) mit ihrer australischen Partnerin Jessie Rice-Ward. Bei den 12- bis 14jährigen in der Altersgruppe der Children wurde die deutsche Hymne für Malin Reipert (RFV Ratheim) aufgelegt. Die 13-jährige hat mit 216.5 Punkten in der Einzelwertung gesiegt vor Leeshelle Small (208) und Hannah Smith. Die Britin, die für Frankreich gestartet ist, hörte die Marseillaise für ihren Sieg in der Team-Wertung gemeinsam mit Merit Brassel (RV Neuenstein). Auf der Silber-Seite des Podiums stand Paige Goetsch aus Südafrika, und den Bronze-Platz belegte die zweite südafrikanische Kombination aus Johann Wilwerscheid (Meckenheimer RC) und Matthew Morrison.

Von höchster Stelle in der deutschen Reiterwelt bescheinigte der Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Sönke Lauterbach, dass die German Friendships tatsächlich weltweit einmalig sind. „Ich bin viel unterwegs und höre oft von Aachen, aber genauso oft auch von den Sparkassen German Friendships.“ Unter Freunden und Kollegen, nämlich aus den Zeiten als Lars Meyer zu Bexten noch im Bundestrainer –Amt war, bescheinigte Lauterbach dem Turnierleiter auch, dass er „seine Feuertaufe mit Bravour bestanden“ habe.

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